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„1.Mai BIN dabei! – Für eine solidarische Welt ohne Kapital und Repression – Staaten und Covid gemeinsam überwinden!“

Unter diesem Motto laden wir zum 1.Mai nach Bingen ein, um den Tag der Arbeiter*innen gebührend zu feiern und uns lautstark die Strassen zu nehmen!

Wir sind wütend, haben was zu sagen und wollen Menschen zu Wort kommen lassen; Menschen, die seit Beginn der Pandemie in Pflege, Betreuung, Bildung und Dienstleistung entweder am Limit schuften oder jene, welche seit über einem Jahr Ihre Kneipen, Clubs und Kulturstätten geschlossen halten, aber vom Staat nix zu erwarten haben.
Dieser pumpt lieber Geld in Fluggesellschaften, nimmt lieber die Fleischfabriken, wo unzählige Arbeiter*innen unter erbärmlichen Umständen arbeiten, in Schutz, lässt Menschen einerseits nach Mallorca fliegen und sperrt sie anderntags Nachts dann wieder ein, während wir morgens wieder mit den Öffis auf Arbeit fahren sollen. Luftfilter für Schulen? Fehlanzeige! Lieber n paar Euro für Lufthansa…
Wir fordern, endlich ein soziales, klassenloses und kostenloses Sozial- und Gesundheitssystem in dem die Reichen für die Auswirkungen der Pandemie zahlen, denn sie sind schließlich die Gewinnenden.

Wir distanzieren uns klar von Querdenker*innen&Co und setzen auf eigene Kritik und Antworten gegen staatliche Repression und private Einschränkungen.
Denn während auf Intensivstationen Covid19-Patient*innen sterben, sehen Polizei und Staat dabei zu, wie Neonazis Hand in Hand mit Schwurbler*innen gehen, ohne Masken und Abstand, während die erste Hanau-Gedenkdemo aus fadenscheinigen Gründen abgesagt wurde. Ebenso wird antifaschistisches und linkes, gesellschaftliches Engagement konsequent klein gehalten und repressioniert.
Angeblich regelt der Markt ja alles. Macht er tatsächlich, aber nicht im Sinne der Gesellschaft, sondern ausschließlich für Kapitalinteressen.

„Corona-Krankenhäuser“, wie das in unserer Nachbarstadt Ingelheim, sind stillgelegt, weil sie nicht „rentabel“ sind.
Geht’s noch!? Corona ist durchaus eine gemeinsam und international solidarisch zu bewältigende Pandemie, doch das kranke System ist es, welches eine schnelle und weltweite Lösung unmöglich macht, weil Patente und die Kapitalinteressen „wichtiger“ sind, als das Leben von Millionen Menschen.
Allein die Überwindung vom kapitalistischen System und Staat, hin zu kollektiven, solidarischen Gesellschaften kann der Weg in eine bessere Zukunft für alle sein!

Wie schon zu Beginn erwähnt sind wir wütend, wollen aber nicht nur wutbürgerlich schimpfen und jammern, sondern durch eigenes, verantwortungsbewusstes und solidarisches Handeln einen weg aus der Pandemie aufzeigen, jenseits von sinnlosen Massnahmen und Ausgangssperren oder dem täglichen Wahnsinn, Menschen dicht gedrängt in Schule und Arbeit zu schicken und somit ständig Menschenleben zu gefährden.

Wir fordern einen Lockdown für die Wirtschaft, bei Auszahlung der Löhne für die Arbeiter*innen, statt stilllegen des Privatlebens oder anderer autoritärer Massnahmen und ein konsequentes, sinnvolles Handeln der Verantwortlichen, für die Menschen, nicht die Profite!

Impfstoffe OHNE Patente, welche weltweit kostenlos verfügbar sind, könnten der einfache, wie effiziente Beginn aus der Pandemie sein.

Da dies aber nicht absehbar ist, müssen wir selber dafür kämpfen und rufen ALLE auf, am Tag der Arbeiter*innen, lautstark mit uns den Weg in eine klassenlose, solidarische Gesellschaft zu fordern!

Treffpunkt:
13:30, Neff-Platz, Bingen
Beginn:
14:00, Kundgebung&Demo

Aktionskarte folgt

EA: 0641/201099540