Termin Details


Mobivideo:

Anreise:

  • 11:15 Uhr – Neustadt
  • 11:55 Uhr – Worms
  • 12:00 Uhr – Darmstadt Hauptbahnhof – Abfahrt 12:12 Uhr Gl.8
  • 12:45 Uhr – Mainz Hauptbahnhof

Mobitext:

Am 14.08.2021 auf die Straßen nach Ingelheim –
Gegen Polizeigewalt und staatliche Repression!

Genau ein Jahr nachdem die Polizei in Ingelheim mal wieder ein Musterbeispiel von brutaler Gewalt gegen linke Aktivisti geliefert hat, werden wir uns die Stadt nehmen um unserer Wut Luft zu verschaffen und um so einen erneuten Aufmarsch der Faschos an diesem Tag zum Gedenken an Rudolph H. unmöglich zu machen! Der deutsche Staat und seine uniformierten Schläger*innen schützen die Neonazis wo und wie sie nur können, während notwendiger antifaschistischer Protest brutal niedergeknüppelt, repressioniert und kriminalisiert wird – Das kotzt uns an!

Viele unserer Freund*innen, Genoss*innen und Mitmenschen haben am 15.08.2020 Scheiße fressen müssen, weil sie den Nazis nicht einfach die Strasse überlassen wollten:

Sie wurden im Bahnhofstunnel gepfeffert und fast zerdrückt, im Kessel an der Kundgebung am Kreisel brutal eingesperrt ohne Wasser und WC, wurden dort misshandelt und stundenlang gedemütigt. Support gab es nur von wenigen solidarischen Ingelheimer*innen und einigen Aktivistis. Nach einigen Stunden und der dennoch erfolgreichen Blockade der Naziroute durch einige engagierte Menschen, wurden die ca 200 Menschen welche auf viel zu engem Raum in Coronazeiten eingekesselt waren, traumatisiert entlassen…

Konsequenzen für die Bullen oder die Einsatzleitung? Weit gefehlt, dafür der nächste Schlag in die Fresse:

Nach dem 15.08.2020 wurden unsere Berichte als Übertreibung, Unwahrheit und Erfundenes diffamiert, selbst regionale Printmedien ließen sich von der falschen, zynischen Bullenpresse beeinflussen und schrieben von einer „vorgetäuschten Panik“ der Aktivistis.
Über 115 Verletzte, massive körperliche und seelische Gewalt, bis hin zu massiver Repression gegen Einzelne bei daraufolgenden Demos in Ingelheim ist die traurige Bilanz der Mainzer Polizeidirektion. Bis heute gab es keine Konsequenzen für die Einsatzkräfte oder die Einsatzleitung, eine neutrale Aufarbeitung hat nicht stattgefunden. Stattdessen wird der antifaschistische Widerstand weiter von Staat und Behörden bekämpft, in Zeiten wo Nazis, Reichsbürger*innen und Querdenker*innen versuchen die Coronapandemie oder Katastrophen wie um Ahrweiler für Ihre Zwecke zu missbrauchen.

— Solidarische Grüsse an der dieser Stelle an alle Betroffenen und die lieben Menschen, welche vor Ort helfen! —

Wir fordern einen unabhängigen Untersuchungsausschuss, der Polizeigewalt wie in Ingelheim aufarbeitet und konsequent juristisch ahndet und nicht die Täter*innen in den eigenen Reihen schützt. Die ganzen rechtsextremen „EiNZeLLfÄLLe“, Verstrickungen in rechte Netzwerke, die brutale Gewalt wie am 1.Mai in Frankfurt, Hamburg und Berlin, das ALLES muss ein Ende haben! Die Täter*innen in Uniform dürfen nicht jedes Mal ungeschoren davonkommen! Denn die Polizei, ist weder Freund noch Helfer, sondern Feind aller Menschen, die nicht ins Weltbild des Staates passen!

Tout le monde déteste la police!

Kein Vergeben – kein Vergessen!

Kommt am 14. August alle nach Ingelheim, sagt euren Strukturen und Freund*innen bescheid, bringt Transpis, Fahnen, Banner mit, seid laut und wütend, lasst Euch nicht unterkriegen und achtet aufeinander! Weitere Infos zur Anreise, Demokarte, EA-Nummer etc. folgen.

Denkt an Abstand und Masken, Corona ist noch nicht vorbei!

Alle Infos unter:

#Ing1408

14:00
Sebastian-Münster-Platz
Ingelheim

+++ WICHTIG +++

Es kann sein, dass am gleichen Wochenende, oder dem darauffolgenden Wochenende, die Nazis woanders in Rheinhessen versuchen werden ihren Trauermarsch abzuhalten. Achtet auf aktuelle Infos und seid flexibel!